Archive for the 'An fremden Brettern' Category

Prognosen

Von frederic am 03 Jul 2014 | Filed under: An fremden Brettern, Cachaça

Ich wildere hier in fremden Gewässern, denn für grandios-schiefe Metaphern und Voraussagen hat eigentlich Huck in den brennenden Dornbusch gelangt. Aber er verzeiht mir sicher, wenn ich an dieser Stelle zwischengrätsche. Er ist ja ein großer Mann mit großem Herz auf der Zunge. Der sagt auch bestimmten hier der Hase nicht rundläuft. Frankreich – Deutschland […]

CMR – BRA 1:4

Von frederic am 23 Jun 2014 | Filed under: An fremden Brettern

Das ist eine seltsame WM: Frankreich läuft im Schnitt mindestens so viel wie der Gegner, die Standardausfertigung eines deutschen Mittelfeldspielers ist ungefähr 1,50 hoch und Brasilien bringt seine Dribblings nicht zu Ende. Schon erstaunlich, da treibt der Nationalkult wieder ungeahnte Blüten, und gleichzeitig ist keine Tradition vor Erosion sicher. (Nebenbemerkung: Dass mir das noch nie […]

Rechtsverlegung

Von frederic am 13 Mrz 2014 | Filed under: An fremden Brettern, Schlägerei

Ich wünschte sehr, wir hätten ein anderes System als das Gefängnis, um Straftäter zu bestrafen. Ich wünschte sehr, ich wäre zu einem Gerechtigkeitsgefühl in der Lage, wenn der Hoeneß-Prozess zu Ende sein wird. Aber es wird sich sicherlich nicht einstellen. Es ist so: Genugtuung finde ich grauenhaft. Natürlich ist es absurd, dass ausgerechnet Uli Hoeneß, […]

Bounce

Von admin am 01 Jul 2013 | Filed under: An fremden Brettern

Aus irgendeinem Grund habe ich jetzt gute Laune. (via Jochen Reinecke)

San Romario

Von admin am 20 Jun 2013 | Filed under: An fremden Brettern

Lesen Sie bitte zunächst einmal diesen Artikel über Romario, bevor Sie hier weitermachen, ansonsten haben Sie von den folgenden Zeilen nicht so viel. Wieder da? Nun gut. Ich habe diesen Artikel gestern mit Freude gelesen; nicht so gerne wie dieses Stück über den amerikanischen Bürgerkrieg, aber doch sehr gerne; aber gestern schon schlich sich in […]

5 Dinge, die der Fußball von Olympia lernen kann

Von frederic am 12 Aug 2012 | Filed under: An fremden Brettern

1. Post-Match-Interviews Allüberall wird Podolski gefeiert, weil er das ti-aitsch besser trifft als so ziemlich alle Freistöße der letzten Saison und sein erstes Interview nicht ähnlich in den Sand gesetzt hat wie sagen wir Lothar Matthäus. Oder Heinrich Lübke. Großartig, wie er sagt, dass Arsenal ein “big club” ist! Und überhaupt, dass er so “happy” […]

Hallo Spox!

Von frederic am 30 Jul 2012 | Filed under: An fremden Brettern, Geht auf's Haus!

Nein, ich geb Dir jetzt lieber nicht die Hand. Weil, weißt Du: ich fürchte, Du hast sie zu oft in Deiner Hose. Ja, ich weiß, so fängt man normalerweise kein Gespäch an, das gehört nicht zum guten Ton. Aber Du verstehst das bestimmt, Du kommst ja selbst auch unmittelbar zum Punkt, vor allem, wenn es […]

Auswärts VI

Von frederic am 18 Jul 2012 | Filed under: An fremden Brettern

Spiegel Online: FC Barcelona kauft sich einen Knirps Zak Gilsenan ist der neueste Zugang des FC Barcelona – und der jüngste. Der Neunjährige zieht von Irland nach Spanien, um in der Fußballschule des FCB auf eine große Karriere vorbereitet zu werden. Doch das Vorgehen ist umstritten. Der Vollständigkeit halber zieh ich hier mal einen Artikel […]

TV-Tip : Rebellen am Ball

Von frederic am 16 Jul 2012 | Filed under: An fremden Brettern

Gestern Abend lief auf arte die Dokumentation Rebellen am Ball. Eric Cantona erzählt mit viel Pathos und völlig ungebrochen fünf Biografien von Spielern, die ihre Prominenz nutzten, um Fußball politisch zu machen. Drogba, der die Bürgerkriegsparteien der Elfenbeinküste zur Versöhnung aufrief. Mekhloufi, der sich 1958 der algerischen Befreiungsbewegung anschloß. Pasic, der in den 90ern im […]

Nationalbewußtlosigkeit

Von frederic am 16 Jul 2012 | Filed under: An fremden Brettern

Ich lese gerade “Krieg der Bilder – Bilder des Krieges“, eine Abhandlung, die mediale Konstruktionen und die Bilderflut nach 9/11 behandelt; unter anderem die deutschen Reaktionen auf den Anschlag, von der bedingungslosen Solidarität bis hin zum sprichtwörtlich gewordenen Struckschen ‘Heute sind wir alle Amerikaner’. Seeßlen und Metz zeigen sehr schön, wie es vor den Anschlägen […]

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